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Gesa berichtet vom 10 km Einradrennen der NRW-Einrad-Meisterschaft (Fotos & Video)

19.09.10 (Einrad)

Am 05. 09. haben wir, Jasmin und Gesa, an der NRW- Einrad- Meisterschaft im 10 km- Fahren teilgenommen.

Nachdem wir ja schon an einem 5 km- Rennen teilgenommen hatten, hatten wir also eine leichte Vorstellung dessen, was uns wohl diesmal erwartet. Die Erwartungen wurden jedoch bei weitem übertroffen: Es war ein riesiges Gewusel; viele Essensstände, viele Menschen und deren dazu gehörigen Fortbewegungsmittel.

Als wir uns vor dem Start fertig machten, holte Rainer in der Zeit unsere Startnummern und reichte sie uns samt einem Band, das wir uns um die Beine binden sollten. Wir schauten erst leicht verdutzt, verstanden dann aber, dass das ein Chip zum Zeitmessen ist, wie wir ihn sonst nur aus dem Fernsehen von Marathon-Läufen kennen. Etwas verunsichert machten wir ihn, wie angeordnet, an eins unserer Beine, holten uns dann unser Geschenk vom Veranstalter ab. Wir konnten wählen zwischen einem Handtuch, ein Paar Socken und einem T- Shirt. Wir nahmen natürlich letzteres, wie auch die meisten anderen Teilnehmer; gefühlt, jeder zweite Anwesende trug ein solches T- Shirt. Dann war es auch schon Zeit, uns zum Start zu begeben. Und das war gar nicht so einfach… Wir mussten uns zwischen Dreirädern von Kleinkindern, Dreirädern von Behinderten, Puki- Rollern, Tretrollern, Tandems (Ja, mit all‘ denen sind wir zusammen gestartet!) und schließlich auch Einrädern durchschlängeln, bis wir schließlich ein wenig Platz hatten, um aufsteigen zu können und auf das Startzeichen zu warten.

Start

Es gab also zwar einen Massenstart, doch war es egal, an welcher Stelle man stand, da der Sensor, den wir am Bein trugen, erst dann von der Zeitmessung erfasst wurde, als wir auch wirklich selber über die Startlinie fuhren.

So war es also auch nicht weiter schlimm, dass wir beide nach den ersten paar Metern erst einmal stolz ineinander gefahren sind und unsere Pedale sich in den Speichen des Anderen verheddert hatten. Ein problemloser, reibungsloser Start hätte bei uns zwei Tollpatschen auch zu unnatürlich gewirkt… ;-). Es war ja zum Glück noch vor der Startlinie, sodass noch keine Zeitmessung lief. Glück gehabt! :-)

Dann aber ging es auch für uns los und wir mussten 4-mal eine Runde von 2,3 km fahren.

Gesa Jasmin

Die Strecke war recht schön zu fahren, da sie schön glatt war und viel Platz für die vielen Fahrer bot, die sich aber ohnehin schnell verteilten. Über die ganze Strecke verteilt standen Lautsprecher, die uns entweder über die im Moment laufenden Siegerehrungen informierten: „Und auf dem 1. Platz Lukas S.!! Wo ist Lukas? Lukas!!…Lukas S. wird gebeten sich zur Siegerehrung zu begeben.“ oder uns mit Musik unterhielten: „Rama Lam – Ding Dong; Rama Lam – Ding Ding Dong“; so wurde es wenigstens nicht allzu langweilig.

Die Strecke war aber ohnehin etwas abwechslungsreicher, als die Letzte, die uns nur um einen Parkplatz herum führte und wir uns 20 Minuten lang Bäume anschauen durften. Hier gab es wenigstens Häuser, Plakate und Vorgärten zu bestaunen. Und nicht zu vergessen, die anderen Fahrer; von so schnellen Tretrollern wird man nicht alle Tage überholt. ;-)

Nach 32,4 Minuten und nach 35,2 Minuten erreichten wir zwei schließlich das Ziel und holten uns müde und erschöpft am Trinkstand einen Becher Wasser und am Obststand ein paar Apfel- und Bananenstücke ab; das tat gut! :-)

Dann hatten wir Zeit, unsere Essenwertmarken einzulösen und saßen schließlich – nach langem Anstehen aufgrund mangelnder Teller…-  zufrieden mampfend im Schatten und ruhten uns aus.

Als wir alle Essenmarken eingelöst hatten und satt waren, holten wir neugierig unsere Urkunden ab; Platz 14 und Platz 20 unter 21 Teilnehmerinnen. „Damit kann man zufrieden sein“, dachten wir uns.

Ob man denn wohl auch bei den nächsten Westfalenmeisterschaften und NRW- Meisterschaften mit uns rechnen könne? Naja, mal schauen… ;-) Für‘s Erste wollten wir nur nach Hause, wo uns Rainer dann auch wieder hin brachte (Danke dafür! :-) ), dann würden wir weitersehen. :-)

Aber ein schönes Erlebnis war es allemal und eine Medaille, die jeder Teilnehmer bekommen hatte, wird uns auch helfen, dieses Ereignis nie zu vergessen, aber das würden wir so wahrscheinlich auch nicht, dafür war es zu spannend. ;-)